
Umbau eines Wohnhauses aus den fünfziger Jahren in Köln-Junkersdorf
Der Wunsch nach einer großen Küche, einem großzügigen Essbereich und einem gemütlichen Wohnzimmer war der Ausgangspunkt. Das fünfziger-Jahre-Haus in Junkersdorf verfügte über eine Küche von gerade einmal 5 qm und einen langgestreckten Wohnraum, welcher von einem runden Kamin dominiert wurde.
Um die winzige Küche zu vergrößern und mit einem Essplatz zu kombinieren, mussten große Teile des tragenden Mauerwerks entfernt und durch eine Konstruktion aus Stahlträgern ergänzt werden. Der Wunsch der Bauherren nach Licht und Sonne hatte darüber hinaus zur Folge, dass die gesamte Rückfront des Hauses geöffnet wurde und ebenfalls durch eine Stahlkonstruktion ersetzt wurde. Die so entstandene Fensterfront bildet nun den Hintergrund für die freistehende Kombination aus Kücheninsel und Esstisch. Der speziell für die Liebhaber von Gaggenau-Produkten entworfene Tresen aus Corian kragt über den langen, maßangefertigten Esstisch hinweg. In diesem Zustand finden die vier Bewohner des Hauses ausreichend Platz. Wenn die Gäste kommen, kann der Tisch herausgedreht werden und erstreckt sich dann entlang des Wohnraums und bietet Platz für bis zu zehn Personen.
Die Rückfront der maßangefertigten Küche zeichnet die ursprüngliche Breite der ehemaligen Küche und des Spinds nach und beinhaltet bis hin zum Weinkühlschrank alle notwendigen Geräte. Die schmale, seitliche Küchenwand mit horizontalem Fenster bietet zusätzlichen Stauraum und ermöglicht den Durchblick in das restliche Haus.
Der schwierige Grundriss des Wohnraumes wurde ebenfalls geändert. Bestehende Türöffnungen wurden geschlossen und ein neuer Durchgang mit einer maßgefertigten Doppelflügeltür wurde erstellt. Der massige Kamin wurde abgerissen, der Anschluss gedreht und durch einen schlanken Minikamin ersetzt. Der Kamin wird durch ein Sideboard, auf welchem man auch sitzen kann, ergänzt.
Als Bodenbelag wurde ein Weißgeöltes Eiche-Fischgrat-Parkett verlegt.








